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Schulterverletzungen im Triathlonsport

Der Triathlon kombiniert als eine der anspruchsvollsten Ausdauersportarten die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen zu einer sowohl physiologisch als auch biomechanisch herausfordernden Gesamtleistung des gesamten Organismus. Um auf höchstem Niveau brillieren zu können, bedarf es daher hoher Trainingsvolumina mit für jede Disziplin unterschiedlichen und spezifischen Belastungsmustern. Auch in Bezug auf die Schultergelenke kommt es im Triathlon zu einer außerordentlichen Belastung. Während im Schwimmsport repetitive Überkopfbewegungen mit einem hohen Bewegungsumfang dominieren, steht im Radsport statische Halte- und Stützarbeit im Vordergrund. Hinzu kommt in dieser Disziplin ein nicht unerhebliches Risiko traumatischer Verletzungen durch potenzielle Stürze. Im Laufsport schließlich wirken Schwingungskräfte auf die Schulter, wobei kompensatorische Bewegungsabläufe das Gelenk beeinflussen können. Unter Berücksichtigung der genannten Belastungsmuster ist ein differenziertes Verständnis der zugrundeliegenden Pathomechanismen und die Nutzung angepasster, evidenzbasierter Präventionsmaßnahmen essentiell, um langfristig und verletzungsfrei Triathlonsport ausüben zu können. Im nachfolgenden Beitrag werden die Epidemiologie und Ätiologie von Schulterverletzungen im Triathlon, die biomechanischen Grundlagen, spezifische Verletzungsmuster der einzelnen Disziplinen sowie evidenzbasierte Präventionsansätze erläutert.
© Copyright 2026 39. & 40. Internationales Triathlon-Symposium Münster 2024 / Leipzig 2025. Veröffentlicht von Feldhaus, Ed. Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:39. & 40. Internationales Triathlon-Symposium Münster 2024 / Leipzig 2025
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Feldhaus, Ed. Czwalina 2026
Schriftenreihe:Triathlon und Sportwissenschaft, 31
Seiten:138-146
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch